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Literaturhaus Leipzig

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9. Januar 2018 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
Klaus Schönfeld
Leipzigs »Leoniden«
Eine Vereinigung von Künstlern, Kunstliebhabern und Gelehrten
Seit dem Jahr 1909 existierte parallel zum alten Leipziger Bibliophilen-Abend ein Zusammenschluss gleichgesinnter Leipziger Herren aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft, die »Leoniden«, die sich fern gesetzlich geregelter Form und ähnlich dem Leipziger Bibliophilen-Abend, regelmäßig zu geistigem Austausch und zu festlichem Anlass im November trafen, sich dabei Gaben reichten und sich künstlerisch, musikalisch sowie literarisch unterhielten. Klaus Schönfeld führt durch die Geschichte der »Leoniden«, von ihrer Gründung, über die sächsischen Mundartdichter Georg Bötticher und Edwin Bormann, erzählt von einer langen und frohen Zeit, aber auch von den beiden Weltkriegen, bis hin zum bisher kaum erforschten Ende des Künstler- und Gelehrtenbundes in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Einige »Leoniden«-Mitglieder und deren Wirken im erlesenen Kreis sind noch einem breiteren Publikum bekannt, z. B. der Graphiker Bruno Héroux oder der Thomaskantor Karl Straube. Erwähnung finden sollen aber auch eine Reihe weniger prominenter Persönlichkeiten, die das kulturelle und wissenschaftliche Leben Leipzigs ihrer Zeit prägten, unter ihnen auch solche, die sowohl die Geselligkeit der »Leoniden« als auch die des Leipziger Bibliophilen-Abends suchten, bereicherten und genossen. Dabei zeigen sich interessante Querverbindungen zwischen den Tafelrunden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Ziele und Entwicklung.

Veranstaltung des Leipziger Bibliophilen-Abends e. V.


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