Haus des Buches
Literaturhaus Leipzig

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© Foto: Joakim Eskildsen
21. Juni 2018 / 19.30 Uhr / Literaturcafé
Finissage
»American Realities«
Joakim Eskildsen im Gespräch mit Crister S. Garrett
Sechs Wochen war der dänische Fotograf Joakim Eskildsen in den USA unterwegs. Die dabei entstandenen Fotografien dokumentieren den prekären Alltag der Menschen auf der Schattenseite des amerikanischen Traumes, der sich spätestens seit dem Amtsantritt von Donald Trump für viele vollends zum Albtraum verkehrt hat: Arbeitsmigranten, Prostituierte, Obdachlose, arbeitslose Mütter, Veteranen. Viele warten - auf die nächste Mahlzeit, das Ende des Tages, eine Antwort auf die Frage, wie es weitergehen soll.

Über sein Projekt spricht Joakim Eskildsen mit Crister S. Garret, Inhaber des Lehrstuhls für Amerikanische Kultur und Geschichte am Institut für Amerikanistik der Universität Leipzig.

Eskildsen wurde 1971 in Kopenhagen geboren. Er lernte bei der Hoffotografin Rigmor Mydtskov und studierte an der Universität für Kunst und Design in Helsinki. Zuletzt erschienen im Steidl Verlag die Fotobände »Die Romareisen« (2007) und »American Realities (2015). Joakim Eskildsen lebt und arbeitet in Berlin. Seine Werke waren in Ausstellungen weltweit zu sehen, u.a. in England, Finnland, Frankreich, Griechenland, Lettland, Luxemburg, den Niederlanden, in Norwegen, Polen, Schottland, der Schweiz, in Spanien, China, Florida, Südkorea und Südafrika.

Ausstellung des Literaturhauses Leipzig, zu sehen noch bis 26. Juni 2018. Gefördert durch die Danish Arts Foundation


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